Schwesternliebe&Wir
Leben mit Kindern

Familienleben // ein Monat zu fünft

Der erste Monat mit unserem kleinen Mädchen ist nun vorbei. Ein erster Monat voller wunderbarer Momente, noch größeren Wäschebergen und ganz viel Geschwisterplüsch. Es gab die Momente der ganz großen Glücksgefühle, und die der völligen Überforderung und Verzweiflung. Manchmal war einfach alles wunderbar und perfekt und oft herrschte das absolute Chaos. Und immer war da ganz viel Liebe und das Gefühl, dass wir riesiges Glück haben.

So geht es Klein-P

Unser Babymädchen hat in den ersten Wochen leider ganz sehr leiden müssen. Wir mussten nach der Entlassung aus dem Krankenhaus noch einige Male zur Nachkontrolle in die Ambulanz, wegen ihrer erhöhten Billigrubin-Werte. Und dort musste sie einige Male eine Blutabnahme über sich ergehen lassen. Mir tat das jedes Mal unglaublich leid, sie so leiden zu sehen und ich war dann ganz froh, als ihre Werte besser waren.

Ansonsten ging es unserem kleinen Mädchen von Beginn an ganz wunderbar. Das Stillen funktionierte von Anfang an super. Nur kurze Zeit war sie etwas überfordert mit dem Überangebot der Milch, während meines Milcheinschusses. Ist ja auch gar nicht so einfach sich damit zu arrangieren. Ansonsten hat sie momentan einen eher unregelmäßigen Stillrhythmus entwickelt, der aber für uns eigentlich sehr angenehm ist. Denn nachts wacht sie deutlich seltener auf, als am Tag. Das ist natürlich super, weil ich dadurch in den meisten Nächten genug Schlaf bekomme. Zumindest, wenn ich selbst rechtzeitig schlafen gehe.

Die Nächte sind also meist entspannt. Denn an mich gekuschelt schläft sie in der Nacht auch nach dem Stillen meist ganz schnell weiter. Ich bin mal gespannt, ob das so bleibt. Schön wäre es auf jeden Fall, denn schlaflose Nächte sind etwas worauf ich gern verzichten kann.

Am Tag ist das kleine Mädchen auch am liebsten ganz nah bei mir. Meist ist sie auf meinem Arm oder wird getragen. Manchmal schläft die aber auch ganz gut, wenn ich sie ablege. Allerdings dann nur, wenn sie vorher auf meinem Arm schon tief und fest eingeschlafen ist. Auch unser Kinderwagen dient unterwegs meist eher dafür sie kurzzeitig einmal abzulegen. Meist ist sie auch dann eher im Tragetuch oder der Babytrage. Wie so ein richtiger Tragling eben!

Und ansonsten ist unser Babymädchen einfach mal schon echt groß geworden. Sie wiegt ein ganzes Kilo mehr, als bei ihrer Geburt. Und auch die ersten Bodys musste ich schon wieder aussortieren.

Wie geht es den großen Schwestern?

Von Beginn an waren unsere großen Mädels ganz vernarrt ist ihre kleine Schwester. So lang haben sie voller Freude auf den Tag ihrer Geburt gewartet und waren dann ganz fasziniert von diese kleinen Winzling. Unsere große Tochter sagt immer wieder, was für ein Glück wir doch haben, dass so ein kleines Baby bei uns ist.

Ich glaube auch sonst kommen sie insgesamt sehr gut klar mit der Situation, dass jetzt ein weiteres Kind mit hier ist. Ein Kind, was sich ziemlich stark in den Mittelpunkt drängt. Nur ich habe manchmal ein ziemlich schlechtes Gewissen, weil ich eben kein Buch mehr vor dem Einschlafen lesen konnte oder das Abendessen mal wieder etwas ungesünder ausfiel um die Laune zu heben.

Leider ist es eben gerade unter der Woche meist einfach unmöglich den großen Schwestern die selbe Aufmerksamkeit zu geben wie vor der Zeit mit dem Babymädchen. Denn allein 3 Kindern gerecht zu werden, daran kann ich wohl einfach nur scheitern. Trotzdem klappt es an vielen Tagen auch ganz gut.

Erste Ausflüge

Allzu viel unternommen haben wir bislang noch nicht. Wir haben eine längere Reise nach Dresden gemacht, weil wir dort auf einer Hochzeit eingeladen waren. Das war wirklich sehr schön und es war toll nach der Zeit mit den vielen Krankenhausbesuchen mal wieder etwas raus zu kommen und einfach “weg” zu sein. Die lange Fahrt war aber trotzdem ziemlich anstrengend, vor allem für mich. Unser kleines Mädchen hat eigentlich alles komplett verschlafen.

Ansonsten waren wir bislang nur am letzten Wochenende auf dem Sommerfest der Kita und bei Freunden grillen. Und einmal pro Woche begleiten das Babymädchen und ich die großen Schwestern zum Ballett.

Ehrlich gesagt reicht mir das auch schon mit “Ausflügen”, denn auch nur so ein Ballettausflug mit allen 3 Mädels ist schon oft ganz schön kräfteraubend und die Abende danach allein zu händeln nicht gerade schön. Vor allem, weil unsere Jüngste nach diesen Nachmittagen meist gern auch mal den ganzen Abend durchschreit…

Sommerpläne

Nächste Woche beginnen bei uns die Schulsommerferien. Die großen Schwestern haben zwar noch ein paar Wochen Kitazeit vor sich, aber drumherum wird es dann bei uns im Alltag ein bisschen ruhiger. Unsere großen Töchter werden in den nächsten 6 Wochen eine komplette Woche Urlaub bei den Großeltern machen. Und wahrscheinlich fahren wir dann im Anschluss gemeinsam noch ein paar Tage weg. Aber da haben wir noch nichts Konkretes geplant und werden mal schauen, was wir Schönes finden.

Eure Sarah

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