Schwesternliebe&Wir
Leben mit Kindern

Eine Woche Babyzeit // Willkommen Klein P

Nun ist unser Babymädchen schon mehr als eine Woche alt. Eine erste Woche, die sehr aufregend und turbulent war. Unser aller Alltag wurde auf einmal komplett durcheinander gebracht. Durcheinander auf eine wunderschöne Art und Weise, denn dafür stand unser Babymädchen komplett im Mittelpunkt. Und sie wurde von allen mit großer Freude empfangen und inzwischen ist sie auch aus unserem Alltag gar nicht mehr wegzudenken. Sie war einfach da und sofort war da dieses Gefühl da, dass sie hier einfach dazugehört.

Die erste Woche Babyzeit

Letzte Woche Montag kam unser perfektes Minimenschlein um 16.08 Uhr auf die Welt. Ein Moment der für uns wohl einfach für immer unvergesslich bleiben wird. Genau wie bei ihren Schwestern damals. Wir hatten eine wirklich wunderschöne Geburt und auch die ersten zwei Stunden Kuschelzeit im Kreissaal waren einfach nur schön. Es wurden sofort ganz ganz viele Fotos gemacht um diesen Moment für immer festzuhalten und auch die großen Schwestern bekamen natürlich ein erstes Bild des Babymädchens. Und wir suchten noch lange an diesem Tag nach einem passenden Namen für unser kleines Mädchen. Denn tatsächlich hatten wir uns vorher einfach nicht entscheiden können und auch nach der Geburt war es dann gar nicht so einfach.

Das Babymädchen und ich verbrachten dann eine ruhige Nacht mit ganz viel Kuschelzeit. Und auch die ersten Billirubin-Tests (gelber Farbstoff der für Gelbsucht verantwortlich ist) wurden in dieser Nacht gemacht. Da die großen Schwestern schon extrem hohe Werte nach der Geburt hatten, wurde jetzt bei ihr natürlich besonders genau hingeschaut. Und leider hat auch unser drittes Mädchen wieder erhöhte Werte, deutlich niedriger als bei den Schwestern, aber trotzdem zu hoch. Deswegen wurde sie dann auch in den Folgetagen immer wieder getestet und auch jetzt, wo wir schon lange entlassen wurden, müssen wir noch regelmäßig mit ihr ins Krankenhaus zur Kontrolle.

Die Kontrollen sind natürlich etwas nervig, aber dafür bin ich diesmal deutlich eher mit Baby Zuhause als damals bei den großen Schwestern. Und das ist wirklich wunderbar, denn Zuhause ist es einfach viel schöner und ich kann unser kleines Mädchen so auch viel mehr genießen!

Die ersten Tage Zuhause waren dann eigentlich sehr unaufgeregt. Wir versuchten die Wäscheberge zu bewältigen (hier versucht nämlich gerade ein Kind auch nachts windelfrei zu werden und das Baby spuckt sehr gern), sind regelmäßig ins Krankenhaus gefahren und waren bei der U2 bei der Kinderärztin. Und dazwischen haben wir versucht es uns so schön wie möglich zu machen und dabei irgendwie die Wünsche von drei Kindern zu erfüllen. Was wirklich manchmal gar nicht so einfach ist, denn drei Kinder ergibt auch eine Menge Wünsche und Bedürfnisse. Aber erstaunlicherweise kommt mir trotzdem alles viel einfacher vor, als damals beim ersten Kind.

Unser Babymädchen wird auf jeden Fall von allen hier mit großer Freude umsorgt. Die großen Schwestern können oft gar nicht die Augen von ihr lassen und würden sie am liebsten ununterbrochen streicheln. Und auch wir als Eltern genießen glaube ich die Neugeborenenzeit diesmal noch ein wenig mehr. Denn sie ist ja auch wirklich schnell vorüber…

Eure Sarah

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